Woche des Ehrenamtes

Mit der Juleica kostenlos in den Europa-Park

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Der Europa-Park in Rust macht ehrenamtlich Engagierten auch in diesem Jahr wieder sein Angebot zur Woche des Ehrenamts: Wer seine gültige Juleica am Eingang vorzeigt, kommt vom 4. bis 8. Dezember 2017 kostenlos in den Europa-Park und kann alle Attraktionen nutzen. Einzelpersonen können während der Woche des Ehrenamtes mit der gültigen Juleica ihre Tickets abholen. Gruppen der Ringe und Verbände über zehn Teilnehmer_innen müssen sich bis spätestens 21. November 2017 bei der Geschäftsstelle des Landesjugendrings Baden-Württemberg unter info@ljrbw.de anmelden. 
Die Aktion gilt für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern.
Weitere Infos hier.   

 


Wer suchet der findet

Ehrenamtssuchmaschine neu aufgelegt

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Die hessische Ehrenamtssuchmaschine ist überarbeitet worden. 
Über die Suchmaschine können Sie Engagierte für Ihr Projekt suchen oder ein passendes Engagementfeld finden, ebenso Veranstaltungen und Qualifizierungen. Wenn Sie Geld oder anderes spenden möchten oder zum Spenden einladen, sind Sie auf der Seite ebenfalls richtig.
Wir finden: übersichtlich aufgebaut! 

Hier gehts zur Ehrenamtssuchmaschine.

 


Hurra!

Unser erster Newsletter ist da!

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Vier bis sechsmal im Jahr möchten wir Sie damit auf dem Laufenden halten – über Trends im Engagement, interessante Veranstaltungen, nützliche Praxishilfen, Engagement-Wettbewerbe und Neuigkeiten aus unserer Fachstelle.

Hier finden Sie unseren ersten Newsletter.
Möchten Sie ihn in Zukunft direkt in Ihr Postfach bekommen? Hier können Sie sich zu unserem Newsletter anmelden!

 


60 Jahre ehrenamtliches Engagement

Happy Birthday, Telefonseelsorge!

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Die Telefonseelsorge Nordhessen feiert einen runden Geburtstag. Seit 60 Jahren engagieren sich Ehrenamtliche rund um die Uhr, um Menschen in Krisensituationen am Telefon zu beraten. Auch eine Online-Beratung gibt es. „Die Telefonseelsorge ist ein wichtiges kirchliches Angebot, das einen sehr niedrigschwelligen Zugang zu seelsorgerlichen Begleitung ermöglicht", sagt die neue Geschäftsführerin Salome Möhrer-Nolte. Aktuell engagieren sich bei der Telefonseelsorge Nordhessen 71 Ehrenamtliche. Im vergangenen Jahr habe das Telefon rund 15.000 mal geklingelt, 9.000 seelsorgerliche Gespräche seien geführt und  900 Mails geschrieben worden.
Aus Anlass des 60-jähriges Bestehen findet am 19. August um 17 Uhr ein Festgottesdienst in der Kasseler Christuskirche statt. Zugleich wird an diesem Tag die bisherige Geschäftsführerin Helga Thomson (65) in den Ruhestand verabschiedet, die 25 Jahre die Geschicke des Vereins leitete. Auch Gerd Haenisch, 1. Vorsitzender des Vereins, wird verabschiedet. Nach einem Empfang gibt es im Christuspavillon ein Podiumsgespräch zum Thema "Die Bedeutung der Telefonseelsorge im Netzwerk psychosozialer Angebote". Für die Unterhaltung sorgt das "Organtheater" mit Ausschnitten aus seinem aktuellen Programm.


Jetzt anmelden!

Forum E: Zusammenarbeit Hauptamt – Ehrenamt

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Wenn Sie das Thema „Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen“ genauso spannend finden wie wir, zücken Sie Ihren Terminkalender:
Am Dienstag, 20. September 2017, findet unter dieser Überschrift unser nächstes Forum E statt.

Die Referentin, Cornelia Coenen-Marx, war bis 2015 Oberkirchenrätin der EKD und hat im Frühjahr ein Buch herausgegeben mit dem vielschichtigen Titel: „Symphonie - Drama – Powerplay. Zum Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt in der Kirche“.

Das Forum E.  findet im Haus der Kirche statt und richtet sich an Freiwilligenkoordinator*innen, Pfarrer*innen und Teamleitungen. Die Einladung mit dem genauen Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter diesem Menüpunkt.


Engagiert Filmclips drehen und gewinnen

Kurhessischer Medienpreis 2018

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Unter der Überschrift „Ich zeig` Dir meine Kirche …“ sind kreative und medienbegeisterte Engagierte eingeladen, ihre Kirche mit einem selbstgedrehten, zwei- bis dreiminütigen Videoclip zu präsentieren.
Im Clip sollen die Besonderheiten der Kirche aus dem Blickwinkel einer Gemeindegruppe so gezeigt werden, dass die Zuschauer*innen Lust bekommen, die Kirche selbst zu besuchen und zu entdecken. Der Medienpreis ist dotiert mit: 1. Preis 2000€, 2. Preis 1000€ und 3. Preis 500€ und startet im Juli 2017. Einsendeschluss der fertigen Videoclips ist der 1. Juli 2018.

Weitere Informationen finden Sie hier!


Freiwilligentage in Hessen 2017

Gutes tun an einem Tag!

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Ein Freiwilligentag bietet Ihrer Kirchengemeinde (oder Kita, Altenheim, Jugendclub…) eine wunderbare Gelegenheit, gute Projekte mit Hilfe von Freiwilligen punktgenau an einem Tag umzusetzen. Solch eine konzertierte Aktion inspiriert auch Gemeindemitglieder, die sonst wenig Zeit fürs Engagement haben, bringt frischen Schwung, Spaß und neue Engagierte.
Pünktlich zur Woche des Bürgerschaftlichen Engagements im September finden an unterschiedlichen Orten unserer Landeskirche Freiwilligentage statt, zu denen Sie als Kirchengemeinde oder Organisation vorab ein Projekt anmelden können – oder als Freiwillige am Tag selbst tatkräftig mitwirbeln können!

16. Sep   Freiwilligentag im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
16. Sep   Freiwilligentag im Werra-Meissner-Kreis
16. Sep   Kasseler Freiwilligentag „Nordhessenweit“, mehr Informationen hier
16. Sep   Hanauer Freiwilligentag 

Alle weiteren Informationen zu den einzelnen Terminen auf www.gemeinsam-aktiv.de/freiwilligentage


Geflüchtetenhilfe

"Engagementbörse - Freiwillige gewinnen und halten"

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Am Donnerstag, 22. Juni 2017 wird die Diakonie Hessen in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Kassel eine große Engagementbörse anbieten. Bei diesem Anlass werden suchende Organisationen/Initiativen aus dem Bereich der Geflüchtetenhilfe mit interessierte freiwillige HelferInnen zusammengebracht. Bevor die Stände hergerichtet werden, gibt es um 15 Uhr für Organisationsvertreter einen kurzen Workshop zum Thema „Freiwillige gewinnen und halten“. Ab 17 Uhr kommen potenzielle Freiwillige, um sich über passende Engagementgelegenheiten zu informieren. Weitere Infos gibt’s bei Inka Lippert, Diakonie Hessen, Telefon: 0561 – 10953215.


engagiert auf dem Kirchentag

Viele Grüße vom Kirchentag!

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Beim Kirchentag in Berlin haben wir minütlich jede Menge engagierter Menschen jeden Alters getroffen, die uns etwas über ihr Ehrenamt erzählt haben: was sie glücklich macht und beflügelt, aber auch welche Verbesserungen sie sich wünschen. Wir sind begeistert von der Vielfalt des Engagements und stellen mit Vergnügen ein paar Bilder aus unserer Photobox für Sie ein...
Hier geht's zur Bildergalerie!


Ehrenamt und Gerechtigkeit

„... daß wir untereinander dienen müssen.“

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Unter der Überschrift „Ich will Gerechtigkeit. Reformatorische Impulse für Diakonie und Sozialstaat" fand am 17. März das Diakonische Forum des Diakonischen Werks Region Kassel statt. In einem der Workshops wurde auch die Frage diskutiert, welchen Anteil das ehrenamtliche Engagement am Recht oder Unrecht in unserer Gesellschaft hat. Das ist ein Thema, das nur selten erörtert wird. Doch gerade das Reformationsjubiläum lädt eindringlich dazu ein, sich damit auseinander zu setzen, welche Folgen das Tun und Lassen der Bürgerinnen und Bürger in Kirche und Diakonie gerade für die Schwächsten der Gesellschaft hat. Das Thema ist konfliktträchtig, doch wie im Impulsreferat von Dr. Ralph Fischer dargelegt, stehen wir in guter reformatorischer Tradition, wenn wir uns diesem stellen.
Hier geht's zum Impulsreferat!


Eine Auswertung

Zur Situation des Ehrenamts in Hessen

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Alle, die für eine Kirchengemeinde Verantwortung tragen, wissen, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement ist. Und sie wissen, dass es nicht ganz einfach ist, Ehrenamtliche zu gewinnen.
Um das Ehrenamt ranken sich einige Mythen. So klagen manche, dass sich keine Ehrenamtlichen finden lassen, weil sich heute eben keiner mehr für andere engagieren möchte. Andere jubeln, dass es noch nie zuvor so viele Ehrenamtliche gegeben habe wie heute.
Glücklicherweise ist das Ehrenamt seit fast zwanzig Jahren ein intensiv untersuchter Gegenstand der Wissenschaft, ... mehr lesen



Zertifikatskurs NPO-Management in der Praxis: Gemeinnützige Organisationen führen

Robert Bosch Stiftung vergibt 10 Stipendien

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In diesem Jahr wird zum ersten Mal der Zertifikatskurs NPO-Management in der Praxis: Gemeinnützige Organisationen führen (Curriculum ) angeboten. Der Kurs  beginnt am 14. Juni 2017.
Die Robert Bosch Stiftung vegibt 10 Stipendien für diesen Zertifikatskurs.
Interessierte aus gemeinnützigen Organisationen, die wenig finanzielle Mittel zur Verfügung haben, erhalten so die Möglichkeit, durch diesen Kurs ihre Arbeit zu professionalisieren.

Genaue Informationen finden Sie in der Ausschreibung, hier finden Sie das Anmeldeformular.
Bitte beachten Sie die kurze Bewerbungsfrist, die am 15. Mai 2017 endet.



Für Engagement begeistern!

Inspirierender Fachtag der Fachstelle Engagementförderung

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Über 100 Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Interessierte jeden Alters trafen sich am Samstag, den 4. März im Haus der Kirche in Kassel, um aktuelle Trends und gute Ideen für die Ehrenamtsarbeit zu sammeln. Nach der Eröffnung durch Prälatin Marita Natt präsentierte Prof. Dr. Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD die neuesten Zahlen des Engagements in der Evangelischen Kirche. In den darauf folgenden acht Impulsforen wurde gute Praxis der Engagement-Förderung diskutiert: von der „Talente-Orientierung“ bei der Gewinnung Ehrenamtlicher über eine ausgewogene „Work-Life-Balance in der Ehrenamtsarbeit“ bis hin zum „Freiwillige halten leicht gemacht“. Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten sich unter der Überschrift „Inspiriert!“ neun gute Beispiele: Projekte zum Nachmachen, interessante Engagementformate und Handwerkszeug, um Menschen fürs Engagement zu begeistern.  „Ich habe viele tolle Ideen für die Praxis bekommen“, resümierte ein Freiwilligenkoordinator und findet: „Einen solchen Fachtag sollte es öfter geben!“.
Hier geht’s zum ausführlichen Bericht, zur Bildergalerie und zu nützlichen Links und Materialien zum Fachtag.



Buchtipp:

Zum Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt in der Kirche

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Die Rollen von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kirche verändern sich. Das löst Irritationen, manchmal auch Dramen und Orientierungsbedarf aus. Das passt zum Titel des neu erschienenen Buches: Symphonie – Drama – Powerplay.
Es zeichnet die Hintergründe der Veränderungen von Haupt- und Ehrenamt nach und entwickelt Ansatzpunkte für ein neues Zusammenspiel beider Seiten. Der von Cornelia Coenen-Marx und Prof. Beate Hofmann herausgegebene Band bezieht neue empirische Untersuchungen ebenso ein wie die aktuellen Erfahrungen aus der Flüchtlingsarbeit sowie unterschiedliche Ehrenamtsstrategien in den Landeskirchen.
Erschienen bei Kohlhammer 2017, 26 Euro.


 

Unser Dorf: Wir bleiben hier!

Das Heft zum Online - Kurs für alle, die in ihrem Ort etwas bewegen möchten

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Sie leben im ländlichen Raum. Sie lieben Ihren Ort. Sie wünschen sich, bis zum Lebensende hier bleiben zu können! Dazu können Sie etwas beitragen: Für sich selbst und für andere. Lernen Sie Ihre Nachbarschaft mit anderen Augen zu sehen. Entdecken Sie Wohnwünsche in Ihrer eigenen Biografie, schauen Sie engagierten Menschen über die Schulter: Beim Bau eines Dorfladens, beim Organisieren von kulturellen und sozialen Treffpunkten, bei der Arbeit mit Flüchtlingen. Erfahren Sie von Expertinnen und Experten wie man sich am besten organisiert und Verbündete findet.
Alle Informationen unter www.unser-dorf-mooc.de
Das Begleitheft bestellen: zweite.lebenshaelfte@ekkw.de
Ins Heft hinein schauen: hier!

Gefördert aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen von Hessencampus 2016



Neue Broschüre

Patenschaften verbinden Einheimische und Geflüchtete

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Persönliche Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten fördern – das ist das Ziel des Programms „Menschen stärken Menschen“. Anfang 2016 gestartet, unterstützt das BMFSFJ damit die Vermittlung von Patenschaften. Klar ist, diese Beziehungen tragen zu einer gelingenden Integration bei. Ein Potenzial, das lokale zivilgesellschaftliche Akteure lange vor der so genannten Flüchtlingskrise genutzt haben. Doch wie sollte dies nun landesweit umgesetzt, wie die Stiftung einer großen Zahl von Patenschaften innerhalb kurzer Zeit bewältigt werden? Was konnten Freiwillige für vielfach belastete Menschen leisten, was nicht? Welche bewährten Praktiken waren anzuwenden, was musste neu entwickelt werden? Die Broschüre zieht eine erste Bilanz, zeigt Faktoren fürs Gelingen und gibt Einblick in die Erfahrungen vor Ort.

Hier gehts zum Download!



HNA, 19. Januar 2017

Hilfen für Freiwillige in der Flüchtlingshilfe

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KASSEL Das Freiwilligenzentrum Kassel  startet  in  diesen Tagen eine neue Kampagne: „Hilfen für Helfer". Dabei geht es darum, Ehrenamtlichen in der Geflüchtetenhilfe mehr Unterstützung bei ihrem Engagement und den Belastungen, die damit einhergehen, zu bieten.

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www.hilfenfuerhelfer.de

 



500 LandInitiativen

Ein Förderprogramm fürs Ehrenamt

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat das Programm „500 LandInitiativen“ aufgelegt, um das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu fördern.
Das Programm richtet sich dabei an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen einsetzen. Als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen sind bis zu 10.000 Euro möglich.
Den Antragslink finden Sie unter diesem Link: www.ble.de/500landinitiativen



Veranstaltungstipp

OpenTransfer CAMP Kassel vernetzt Engagierte aus der Flüchtlingsarbeit

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Unter der Überschrift „Vom Ankommen zum Bleiben“ treffen sich am 18. Februar 2017 Geflüchtete, Projektmacher, Initiativen, Engagierte und Interessierte zum gemeinsamen Austausch beim openTransfer CAMP Kassel. Fragen stellen, voneinander lernen, Erfahrungen weitergeben und dauerhafte Kontakte knüpfen – all das steht auf der Agenda.

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Neu erschienen

„Mehr Entdecken! Ein Gabentool für Jugendliche“

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Ein neues Workshopkonzept der Evangelischen Landeskirche in Baden will Jugendliche dabei unterstützen, ihren Gaben auf die Spur zu kommen.
In 2 x 2 Stunden erkunden die Jugendlichen ihre Stärken, Interessen und Herzensanliegen, um schließlich zu überlegen, wie diese Gaben und besonderen Interessen in ihrem Leben konkreter Gestalt gewinnen können – sei es im Freizeitbereich, in einem freiwilligen Engagement oder auch hinsichtlich eines zukünftigen Berufes. 
Konzipiert wurde „Mehr Entdecken! Gabentool für Jugendliche“ von Dr. Silke Obenauer, Pfarrerin für Gabenorientiertes Arbeiten der Evangelischen Landeskirche in Baden. 

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link!



Umfrage:

Kirchen leiden unter Nachwuchsmangel im Ehrenamt

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Hamburg (epd). Fehlender Nachwuchs im Ehrenamt ist einer Umfrage zufolge das größte Problem evangelischer und katholischer Kirchengemeinden. Fast jeder Fünfte von 1.000 befragten Gläubigen habe dies bei der Frage nach den größten Problemen an erster Stelle genannt, heißt es in einer nicht-repräsentativen Umfrage der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Weitere 60 Prozent gaben demnach an, die Freiwilligen ihrer Gemeinde seien überlastet. Ein Mangel an Hauptamtlichen dagegen wurde erst an siebter Stelle genannt. An der Umfrage nahmen den Angaben zufolge zu etwa 36 Prozent hauptamtliche Kirchen-Mitarbeiter teil, knapp 64 Prozent waren Ehrenamtliche.
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„Ehrenamt soll ein Add-On sein“

Gewerkschaft für Ehrenamt und freiwillige Arbeit gegründet

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Ehrenamt sollte „ein Add-On sein, etwas Schönes, das man machen kann – nicht etwas, das notwendig ist, um gesellschaftliche Ausschlüsse aufzufangen“, findet Maria Ebert. Sie und andere Ehrenamtliche in Berlin hätten deshalb die Gewerkschaft für Ehrenamt und freiwillige Arbeit gegründet, berichtete sie in einem taz-Interview am 3. Dezember ("Ehrenamt braucht Kritik"). Der Sozialstaat sei abgebaut, die Ressource "Gemeinschaft" werde gezielt in den Dienst genommen: "Mit der Organisation der Gewerkschaft versuchen wir, das karitative Helfen, diesen Gedanken der Wohltätigkeit, zu politisieren. Und uns zu vernetzen, um zu protestieren, die Missstände aufzuzeigen und gemeinsam Lösungsvorschläge für bestimmte Bereiche zu erarbeiten.“

Mehr dazu: www.taz.de



Das Engagement beflügeln

Freiwilligenkoordinator*innen im Kirchenkreis Eschwege

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In einer Basisfortbildung haben sich im Kirchenkreis Eschwege Pfarrer*innen und Ehrenamtliche gemeinsam zu Freiwilligenkoordinator*innen ausbilden lassen. An zwei Wochenenden hatten sie sich mit verschiedenen Themen des „Freiwilligenmanagement-Zyklus“ auseinander gesetzt und viel praktisches Handwerkszeug erworben. Bausteine der Fortbildung waren u.a. „Tätigkeitsfelder entdecken“, „Aufgaben beschreiben“, „neue Ehrenamtliche werben und integrieren“, „Erstgespräche führen“, eine „Unterstützungs- und Anerkennungskultur“ etablieren und last but not least: „Freiwillige gut verabschieden“. Im Mittelpunkt standen neben praktischen Übungen der Austausch über die eigenen Praxiserfahrungen und das Entwickeln guter Ideen für die eigene Kirchengemeinden. Und am Ende gab es ein Zertifikat. Veranstaltet wurde die Basisfortbildung von der Fachstelle Engagementförderung und der Freiwilligenagentur Omnibus.



Einfach mal DANKE sagen!

Internationaler Tag des Ehrenamtes

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Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes – ein Gedenk- und Aktionstag, um allen Ehrenamtlichen Danke zu sagen, die mit ihrer Zeit, ihren Kompetenzen und ihrer Leidenschaft ihr Umfeld gestalten und für gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen. Und das sind viele: Weit mehr als ein Drittel, nämlich 43,6% aller Menschen in Deutschland sind aktuell engagiert – von jung bis alt und in ganz unterschiedlichen Bereichen. Auch unsere Kirche lebt von der Vielfalt des Engagements – die Pfadfinderin und der Konfiteamer, die Besuchsdienst-Aktive und der Flüchtlingsbegleiter, der Gemeindebriefredakteur und die Hospizhelferin, Kirchevorsteher, Prädikantin oder Landessynodalen - sie alle machen Kirche bunt und lebendig. Wir sagen: Hut ab!

Übrigens: Wenn Sie mit Ehrenamtlichen arbeiten und sich über Ideen in puncto Anerkennungskultur freuen, surfen Sie doch mal auf unsere Homepage: Dort finden Sie gleich 101 Möglichkeiten, Danke zu sagen.



Veranstaltungsrückblick FORUM E

„Work-Life-Balance in der Freiwilligenarbeit“

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Das Thema „Überforderung im Ehrenamt“ rückt immer mehr in den Fokus. Ob leitende Ehrenamtliche zunehmend „Pflicht-statt-Lust“-Aufgaben übernehmen müssen, die Anforderungen an die Tätigkeit steigen oder Freiwillige gefühlsmäßig stark involviert sind – Pfarrerinnen und Freiwilligenkoordinatoren stellt sich die Frage: Was ist, wenn Helfen nicht mehr gut tut? Und wie kann man vorab Sorge dafür tragen, dass das Ehrenamtlichen gar nicht erst passiert? Mit diesem Thema beschäftigten sich 20 Freiwilligenkoordinatoren aus Kirche und Diakonie beim von der Fachstelle Engagementförderung veranstalteten FORUM E am 21. November.
Hier geht’s zur Fotodokumentation.

 



Frisch erschienen!

Wenn Helfen nicht mehr gut tut… 

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Freiwilliges Engagement tut gut – meistens jedenfalls. Doch was, wenn die eigenen Grenzen erreicht sind, es einfach zu viel wird oder die fachlichen und persönlichen Kompetenzen nicht zum Engagementfeld passen?
Drei Autorinnen, darunter auch unsere Fachstellenkollegin Ursula Stegemann, haben unter der Überschrift „Wenn Helfen nicht mehr gut tut…“ einen Wegweiser durch die Welt des Helfens erstellt. Die Broschüre hat 60 Seiten und bietet haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern eine Fülle methodischer und theoretischer Anregungen. Empfehlenswert!

Zum Download



Erfahren, bunt, ideenreich

Rückblick Veranstaltung "Standards im Fokus"

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Anfang 2016 sind die „Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ erschienen. Nun trafen sich im September, pünktlich zur „Woche des Bürgerschaftlichen Engagements“, fast vierzig Haupt- und Ehrenamtliche aus ganz unterschiedlichen Bereichen – Kirchenvorsteherin, Konfiteamer, Prädikantin, Telefonseelsorgerin, Kirchenmusiker, Freiwilligenkoordinatorin, Dekan, Küsterin und viele mehr. Gemeinsam diskutierten sie ihre Praxis-Erfahrungen und gaben Anregungen für engagement-freundliche Rahmenbedingungen in der Kirche.

Entdecken Sie alle spannenden Details in unserer Bildergalerie!

Die "Standards für die Ehrenamtsarbeit" zum Nachlesen finden Sie hier!



Studie der EKD

Skepsis oder Zuversicht?

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Das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland ist – nach November 2015, Februar und Mai 2016 – im August 2016 zum vierten Mal den Erwartungen und Sorgen nachgegangen, die die Bevölkerung in Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbindet. Die im September veröffentlichten Ergebnisse zeichnen ein in Teilen widersprüchliches Bild: Die Stimmungslage der Bevölkerung zur Aufnahme der Flüchtlinge in Deutschland hat sich demnach seit November 2015 nur wenig verändert. Die Meinungen zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland sind nach wie vor geteilt. Die allermeisten Befragten unterstreichen, dass Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen Menschen in existenzieller Not zur Seite steht. Die Befragung zeigt zudem, dass knapp zwei Drittel der Bevölkerung inzwischen schon eigene Erfahrungen im Kontakt zu Flüchtlingen gemacht hat. Auch das aktive freiwillige Engagement für Flüchtlinge ist im Vergleich der Befragungswellen gestiegen… Zur Studie