*DANKE

Ein großer Dank geht an alle Tipp-Geber*innen, besonders an die Freiwilligenagentur Magdeburg, die uns täglich mit ihren kreativen Ideen inspiriert hat. Falls auch Sie gute Beispiele für kontaktfreies Engangement kennen, schreiben Sie uns an engagiert@ekkw.de!

Gegen Einsamkeit

Silbernetz-Freund*in werden

„Einfach mal reden“ – dafür gibt es Angebot von Silbernetz. Unter der Nummer 0800 4 70 80 90 können ältere vereinsamte Menschen bei diesem Hilfetelefon täglich von 8 bis 22 Uhr kostenlos, vertraulich und anonyme Gespräche führen.

Verbreiten Sie dieses Angebot oder werden Sie selbst aktiv: Als so genannte „Silbernetz-Freund*in“ telefonieren Sie einmal pro Woche ehrenamtlich für eine Stunde mit einer älteren Person. Hier könne Sie mehr erfahren.

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3 x 3 Stunden füreinander da sein

Die Freiwilligenagentur Omnibus vermittelt telefonische oder digitale „Impulspatenschaften“. Das Prinzip: Es gibt telefonisch oder online drei Treffen zwischen Paten, die etwas von ihrer Zeit und Aufmerksamkeit geben wollen und denjenigen, die sich „Patenbesuche“ wünschen. Ob es das gemeinsame Mittagessen ist, das in Corona-Zeiten via Laptop gemeinsam eingenommen wird, Telefonate gegen Einsamkeit oder zur Bewältigung des Alltags oder auch gemeinsame Online-Spielenachmittage, die Möglichkeiten sich zu unterstützen sind vielfältig. Nach den drei Treffen ist die Impulspatenschaft erst einmal beendet. Wenn beide sich gut verstehen, entscheiden der Pate und die besuchte Person selbst, ob sie den Kontakt weiterpflegen möchten. Auch dann begleitet die Freiwilligenagentur Omnibus sie gerne weiter.

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Fröhlichkeit verbreiten

Für eine positive Stimmung auch in schwierigen Zeiten sorgt Sylvia Ehrhoff-Bering, die ehrenamtlich die Familienseite „Kopf hoch“ der evangelischen Kirchengemeinde Jungfernkopf betreut. Auslöser für das Engagement war das Video einer Familie, deren Kinder das Treppenhaus zu einer Rutschbahn umfunktioniert hatten, weil Spielplätze wegen Corona geschlossen waren.
Um Fröhlichkeit zu verbreiten werden seitdem auf der Kopf-hoch-Seite positive Erlebnisse geteilt, mutmachende Geschichten erzählt und wertvolle Tipps gegeben. Von Bastel-, Rezept- und Spielideen bis zu Kurzfilmen findet sich alles, was es braucht, um die Krise mit Optimismus zu bewältigen.

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Hoffnungsbriefe für Senior*innen

Viele Seniorinnen und Senioren in Alten- und Pflegeheimen haben nur wenige Außenkontakte oder bekommen keine Besuche. Ehrenamtliche können mit kleinem Aufwand große Freude machen: Schicken Sie gute Gedanken! Schreiben Sie einen Brief an einen älteren Menschen. Erzählen Sie von sich, Ihrem Alltag und was Sie erleben. Schicken Sie Gedichte, Bilder, Gedanken, Gebete.

Wenn Sie mögen, schreiben Sie Ihren Namen und Ihre Absende-Adresse dazu. Vielleicht ist das der Beginn einer Brieffreundschaft:)
Bitte haben Sie aber auch Verständnis, wenn eine ältere Person nicht auf Ihren Brief antwortet.

Pfarrerin Birgit Inerle, die für die Altenheimseelsorge in unserer Landeskirche zuständig ist, leitet Ihren Brief weiter an Senioreneinrichtungen, mit denen sie zusammenarbeitet und die sich sehr auf Ihre Briefe freuen.

Bitte schicken Sie Ihren Brief an:
Pfarrerin Birgit Inerle
Seniorenwohnanlage Lindenberg
Faustmühlenweg 31
34123 Kassel.

Die Idee stammt ursprünglich von der Diakonie in Hamburg, wo sie unter dem Titel „Hoffnungsbrief“ initiiert wurde und schon viele hundert Einsendungen gebracht hat. Machen Sie mit!

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Voneinander hören 

Im Kirchspiel Goddelsheim lassen die Gemeindemitglieder sich gegenseitig „Lebenszeichen“ zukommen. Sie senden Bilder und Bibelverse, Sprüche und Persönliches, um voneinander zu hören und aneinander zu denken.
Die Zeichen sind auf der Homepage des Kirchspiels zu finden.

Auch die Kirchengemeinde Sontra bleibt kontaktfrei in Kontakt – und zwar täglich: Kirchenmitglieder, Pfarrer*innen und Ehrenamtliche schicken reihum einen Video-Impuls, Kirchenvorsteher Daniel Kohl leitet ihn per Whatsapp an alle weiter.

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„Fenstergespräche“ gegen die Isolation älterer Menschen

Eine Vielzahl hochbetagter Menschen lebt alleine auf dem Land in ihren Häusern. Wenn direkte Kontakte oder Besuche nicht möglich sind und sogar „Essen auf Rädern“ kontaktlos übergeben werden muss, tut es gut gut zu merken, dass man trotzdem füreinander da ist.
Schauen Sie nach Ihren Nachbarn, verabreden Sie sich zu einem Schwätzchen am Fenster, „über die Gass“. Bleiben Sie mit Abstand verbunden.

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Einen telefonischen Besuchsdienst aufbauen

Weil ein persönlicher Besuchsdienst in Zeiten von Corona nicht aufrecht zu erhalten war, haben die evangelischen Kirchengemeinden in Hofgeismar kurzerhand ein Konzept für eine neue Besuchsdienstform entwickelt – nämlich am Telefon.
Dieser wird von Ehrenamtlichen betrieben und ist werktags von 9 bis 18 Uhr besetzt. Für die Ehrenamtlichen am hat die Initiative ein Infoheft erstellt. Dieses enthält einen konkreten Leitfaden fürs Vorgehen, technische Hinweise und Tipps für die Gesprächsführung am Telefon.
Nachmachen ist ausdrücklich erlaubt! Kirchengemeinden, die ebenfalls ein solches Angebot aufbauen wollen, können gerne ins Infoheft blättern bzw. sich direkt mit Fragen an Organisator Rudolf Schmidt wenden: ruan.schmidt@gmx.net. Die Handzettel, mit denen die Initiative in Geschäften, Supermärkten und Arztpraxen auf das Angebot aufmerksam macht, finden Sie hier.
Hier können Sie über die Idee aus Hofgeismar mehr erfahren.

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Natur- und Klimaschutz

Sträucher und junge Straßenbäume gießen

Wärme und Sonnenschein locken im Frühjahr und Sommer nach draußen und viele genießen das schöne Wetter. Aber die andauernde Trockenheit hat auch ihre Schattenseiten. Für Blumen, Sträucher und vor allem junge Bäume an den Straßenrändern ist es viel zu trocken.
Wer etwas Hilfe leisten will, kann beim nächsten Spaziergang mit der Familie, aber auch allein oder zu zweit, eine Gießkanne mitnehmen, um im Dorf oder Stadtteil Blumen, Bäume und Sträucher zu gießen. Damit die Pflanzen auch lange etwas von der Nässe haben, ist das Gießen in den Morgen- oder Abendstunden am besten. Auch regelmäßiges Gießen ist besser einmaliges Wasserspenden, da sich Bäume in gewissen Grenzen auf zur Verfügung stehende Wasserressourcen einstellen.

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Flächen und Gärten insektenfreundlich gestalten

Für Bienen und andere Insekten ist es wichtig, dass sie genügend grüne Orte anfliegen können und einen geschützten Unterschlupf finden. Dazu können alle beitragen!
Wie Sie Ihren Garten oder Balkon möglichst bienenfreundlich gestalten oder ein Insektenhotel bauen, dazu gibt der BUND Tipps und eine detaillierte Bauanleitung für verschiedene Modelle. Da gibt es zum Beispiel das Einsteigerhotel aus Stängeln, Halmen oder Holzscheiben, ein Modell aus Lehm und Stein und sogar die Anleitung zum Bau von Beobachtungsnistkästen, die einen spannenden Einblick in die Kinderstube von Wildbienen gewähren.

Und die evangelische Kirchengemeinde in Bremen-Blumenthal hat mit ihren Konfirmanden gleich eine ganze Insektenkirche errichtet. Hut ab!

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„Seedbombs“ herstellen

Wer keinen eigenen Garten hat, kann Brachflächen mit „Samenbomben“ zu kleinen Insekten-Oasen machen. Die kleinen Samenkugeln bestehen aus Erde, Wasser und Samen und können auf geeignete Flächen geworfen werden. Danach ist nur noch etwas Regen nötig und schon sprießen die Pflanzen aus dem Boden.

Tipps für die Herstellung solcher Samenkugeln und was dabei zu beachten ist, finden Sie hier.

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Von zu Hause aus einen Baum pflanzen

Nicht erst seit der Fridays-for-future-Bewegung engagieren sich Menschen und Initiativen für den Umwelt- und Klimaschutz. Der Erhalt und die Wiederaufforstung von Wäldern haben dabei für viele eine große Bedeutung. Und das kann man unterstützen, ohne das Haus zu verlassen – mit einer Baumpflanzung per Internet. Initiativen mit diesem Angebot berichten detailliert darüber, wo und wie die gespendeten Bäume gepflanzt werden, welche Erfolge zu verzeichnen sind und wo noch mehr Engagement nötig ist.
Beispiele für Baumpflanz-Initiativen gibt es hier:

www.treemer.net
Interessierte können selbst entscheiden, ob sie dazu beitragen möchten, aus Intensivagrarflächen einen Wald entstehen zu lassen oder die bestehenden Wälder durch die Pflanzung spezieller Baumarten fit für den Klimawandel zu machen.

www.plant-for-the-planet.org
Angefangen hat diese Initiative mit einem Schulreferat und inzwischen sind Kinder und Jugendliche aus 74 Ländern beteiligt. Erwachsene können die Initiative als Mitglied, Pat*in, Sponsor*in, Moderator*in oder Akademie-Organisator*in unterstützen.

www.edenprojects.org
Mit einer einmaligen oder monatlichen Spende kann die Pflanzung eines oder mehrerer Bäume in Nepal, Madagaskar, Haiti, Indonesien oder Mosambik unterstützt werden.

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Energie sparen helfen als Energiemanager*in

Zahlen, Daten, Fakten - genau Ihr Ding? Dann sind Sie vielleicht als Energiemanager*in richtig am Platz. Kontaktfrei und mit geringem Zeitaufwand erheben Sie im Auftrag Ihrer Kirchengemeinde 1 x pro Monat die Energieverbrauchsdaten für Kirche und Gemeindehaus - und können so gemeinsam mit dem KV oder Bauausschuss Verbesserungsvorschläge erarbeiten. 

Weitere Infos plus Zugang zum Grünen Datenkonto gibt's bei:
Pfarrer Stefan Weiß
Klimaschutzmanager der EKKW
Tel.: 0561 – 9378 337
Mail: stefan.weiss@ekkw.de

Weiter Infos zum Klimaschutzkonzept der EKKW:
www.ekkw.de/service/umweltfragen

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Kreatives, Handwerk, Gartenarbeit

Organisationen kreativ unterstützen

Der Anblick der eigenen vier Wände kann auf Dauer trist werden. Umso wichtiger ist es, der Eintönigkeit zu trotzen und zwischendurch einer kreativen Tätigkeit nachzugehen. Wer Talent in den Bereichen Kommunikation oder Design hat oder besonders digitalaffin ist, kann sich bei youvo.org einbringen und soziale Organisationen z.B. mit einem neuen Flyer, einem Erklärvideo oder einem Kommunikationskonzept unterstützen. Wer mitmachen will, muss sich auf der Webseite zunächst registrieren und kann sich dann auf ausgeschriebene Projekte bewerben.

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Kreative Mutmacher

Physische Distanz muss längst nicht soziale Distanz bedeuten. Während der Corona-Krise waren sie überall sichtbar: Kleine Mutmacher im öffentlichen Raum. Dazu gehörten bspw. Regenbogenbilder, Kreidebotschaften oder bepflanzte Mutmacherbeete, die Spaziergängern schon von weitem entgegen leuchteten.

Warum nicht einmal selber kreativ werden und damit anderen Menschen auf ihrem Weg ein Lächeln aufs Gesicht zaubern? Von einem „Alles wird gut!“ über „Wir halten zusammen“ bis hin zu Versen aus der Bibel, wie sie die Konfirmanden der Erlöserkirche Kassel-Harleshausen als mit Kreide auf die Gehwege malen, ist alles möglich.

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Steine bemalen und verteilen

Das Bemalen und Verteilen von kleinen Steinen ist eine weitere Möglichkeit, fremden Menschen einen Zufallsfund zu bescheren und etwas Gutes zu tun. Das ist an vielen Orten möglich: Im Wald, am Wanderweg oder mitten im Stadtteil. In Mengeringhausen im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist so mittlerweile eine ganze Stein-Schlange entstanden.

Steine sind überall zu finden, witterungsfest und mit einer einigermaßen glatten Oberfläche leicht zu bemalen. Der Umwelt zuliebe sollte nichts auf die Steine geklebt und möglichst umweltfreundliche Farbe verwendet werden. Zum Versiegeln der Farbe muss es kein Klarlack sein, auch Leinöl ist möglich. Zur Inspiration gibt‘s auf YouTube viele anschauliche Videos.

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Mund-Nase-Maske nähen

Mund-Nase-Masken können dabei helfen, dass etwaige Viren beim Sprechen, Husten oder Niesen nicht auf andere übertragen werden.
Sie können diese Masken zu Hause mit der Nähmaschine selbst herstellen und verschenken – an Freunde, Menschen aus der Nachbarschaft oder an eine gemeinnützige Organisation.

Das Nähen selbst ist nicht sooo schwer, im Internet finden Sie bereits unzählige Anleitungen:
• z.B. auf YouTube unter dem Stichwort “Mundschutz nähen”
• Schnittmuster und Anleitungen zum Download gibt es außerdem hier.

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Alles schön machen

Gartenarbeit oder Großreinemachen – das geht auch kontaktfrei oder mit der eigenen Familie.
Wenn Sie also einen grünen Daumen haben oder leidenschaftlich gern Fenster und Mobiliar zu neuem Glanz verhelfen, können Sie Ihrer Kirchengemeinde mit einem Engagementgutschein eine Freude machen.
Wie wäre es bspw. mit 2 Stunden Hecke schneiden? Oder einen Nachmittag Kirchputz veranstalten? Oder ein Wochenende ein Kräuterbeet à la Hildegard von Bingen anlegen?

Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Nur abgesprochen sollte das Engagement sein :)

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Nachbarschaftshilfe

Von E-xcel bis E-inkaufen: Dich schickt der Himmel in Witzenhausen

Hier wird Engagement vielseitig und generationenübergreifend.
In Witzenhausen haben sich verschiedene Akteure des Ortes zusammengeschlossen und mehr als Einkaufshilfen organisiert. Da steckt viel kontaktloses Engagement drin:
Das Erstellen eines Excel-basierten Formulars, das die Organisation ganz einfach macht, ein ungenutzter Telefonanschluss und natürlich lauter Menschen, die Tüten tragen und Hunde Gassi führen.

Zum Abschauen für eigene ähnliche Initiativen hier klicken.

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Straßenkaffee

Werfen Sie bei Ihren Nachbarn eine Einladung in den Briefkasten:

Um 16 Uhr sitze ich am Dienstag mit meinem Stuhl und Kaffee auf dem Bürgersteig und freue mich, wenn Sie auch mit Stuhl und Kaffee dazu kommen - auf einen Plausch.

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Spazierengehen

Laden Sie eine Nachbarin, einen Nachbarn ab und zu zum Spazierengehen ein.
Mit Abstand und im passenden Tempo.

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Digitales Engagement

Als Juuuport-Scout Jugendliche digital beraten  

Bei JUUUPORT helfen junge Leute anderen jungen Leuten ehrenamtlich bei Problemen im Web. Sie beraten digital, z.B. bei Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Datenklau, Cybergrooming, Sexting, Gaming, Online-Sucht oder Technik. Dafür lassen sich die Jugendlichen zum JUUUPORT-Scout ausbilden. Die Trainings führen erwachsene Expert*innen gemeinsam mit erfahrenen Scouts durch. Während der Trainings lernen die Scout-Anwärter*innen von den Expert*innen aus den Bereichen Recht, Internet und Online-Beratung die wichtigsten Basics für ihre Beratungstätigkeit auf JUUUPORT.

JUUUPORT-Scout werden

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Zoom-Gastgeber*in werden

Unterstützen Sie Menschen aus Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis dabei, ein wenig digitaler zu werden und laden Sie sie zum Digitalen Kaffeeklatsch, Literarischen Nachmittagstee oder „Stadt-Land-Fluss“-Spielen über Zoom-Videokonferenz ein.

Informationen, wie Sie technisch elegant Gastgeber*in (Host) werden, erhalten Sie bei Annegret Zander, www.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de

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Als Smartphone-Entdecker*in andere digital mitnehmen

Nehmen Sie sich die Zeit und beschäftigen Sie sich mit Ihrem Smartphone. Über YouTube-Filme und andere Materialien können Sie sich bei www.smartphone-entdecken.de schlau machen.
Dann zeigen Sie einer weiteren Person, wie man eine App herunterlädt. Zum Beispiel den Teamviewer. Darüber können dann Sie oder Angehörige direkt auf dem Handy weiterhelfen.
Und dann ist man ja schon fast beim Zoom-Kaffeeklatsch dabei!

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Musik und Kultur

Balkonsingen!

Die Stadt, die Parks und die Straßen wirken viel zu leer? Dann füllen Sie sie mit Musik! Natürlich im gebotenen Abstand zu anderen Menschen. Am Rand der Dönche, einem Kasseler Naturschutzgebiet, treffen sich beispielsweise jeden Sonntagabend Menschen aus der Nachbarschaft und singen gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“. Jede*r steht für sich, aber der gemeinsame Gesang im Grünen verbindet.  Manchmal gesellen sich auch eine Querflöte und ein Cello dazu. 

Den Aufruf von Margot Käßmann zu dieser Aktion finden Sie hier.

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Mit Abstand fantastisch: Blechbläser

Balkonsingen geht auch mit Instrumenten! In Wolfhagen und Eschwege ist es schon zur Tradition geworden, allabendlich auf Plätzen, aus Fenstern und Dachluken zu spielen, wie die folgenden Links zu 50 Tagen „Mondblasen“ zeigen:

•    Posaunenchor Eschwege auf Facebook

•    Posaunenchor Wolfhagen auf Facebook

    …und noch ein Video aus Wolfhagen

Wenn Sie jetzt selbst Lust bekommen haben, sich der Bewegung anzuschließen, dann besuchen Sie einfach die Homepage des Landesposaunenwerkes. Dort gibt es eine Bildergalerie und prima Materialien für zwei Blechbläser*innen in verschiedenen Kombinationen.

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Jungbläserausbildung via Skype, Zoom, etc.

Landesposaunenwart Andreas Jahn gibt folgende Tipps:

Gutes Wetter: Dann trefft Euch draußen. Regelungen dafür gibt es hier.

Schlechtes Wetter? Auch die neuen Regelungen für die Kirchenmusik lassen gemeinsame Proben der Jungbläser noch nicht zu. Aber deswegen muss noch lange nicht nichts stattfinden. Verbindet Euch via Skype oder nutzt eine andere Plattform. Einer spielt vor, alle anderen lauschen gebannt, was da so aus dem Lautsprecher tönt. In Skype kann man auch Videobotschaften aufnehmen und allen anderen schicken. Nutzt das doch mal, um Euren Jungbläsern kleine Erklärvideos oder Play-along Filme zu schicken. Beispiele gibt es hier.

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Der Chorleiter besucht seinen Chor

Die Landesposaunenwarte der EKKW haben Infos zu Corona-Regelungen für Posaunenchöre zusammengestellt.

Dazu rät Landesposaunenwart Andreas Jahn:

Nach den neuen Regelungen für die Kirchenmusik dürft Ihr im Freien wieder zusammen spielen.
Voraussetzung: Gutes Wetter und nette Nachbarn.

Gerade die älteren Mitspieler*innen wollen vielleicht lieber kein Risiko eingehen. Das ist vernünftig. Lasst sie nicht alleine zu Hause, sondern besucht sie per Videochat. Eine Sammlung von einfachen Sätzen der bekanntesten Lieder für zwei Spieler*innen gibt es hier.
Klappt natürlich nicht auf beiden Seiten der Leitung. Eine muss vorzählen, die andere hinterherspielen. Wer hinterherspielt hat es gut, denn da klingt es zusammen. Wer vorzählt hat Pech, denn man muss immer einen Ton vorwegspielen. Oder anderthalb, je nachdem wie schnell die Leitung ist… vielleicht tauscht Ihr zur zweiten Strophe….

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Noch mehr gute Taten

Spenden Sie Blut

Spenderblut ist für viele Menschen überlebenswichtig. Wenn Sie also gesund sind, etwas Zeit und ungefähr 450 ml Blut erübrigen können, tun Sie’s! Gemeinsam mit über 200.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert das Deutsche Rote Kreuz Blutspendetermine auch in Ihrer Nähe. In Kassel, Gießen und Darmstadt gibt es darüber hinaus feste Spenderzentren, die wochentags täglich geöffnet sind.

Detaillierte Infos zu Voraussetzungen und Terminen finden Sie hier.

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Stolpersteine putzen

Die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig gedenken deutschlandweit des Schicksals von Menschen, die während des Nationalsozialismus ermordet, vertrieben, deportiert oder in den Suizid getrieben wurden. Jeder Stein erzählt die Geschichte eines Menschen, die gesehen oder gehört werden sollte. Putzen Sie Stolpersteine in Ihrer Nähe und tragen Sie dazu bei, diese Erinnerung wachzuhalten und Gedenken zu ermöglichen.

Um einen Stolperstein zu putzen, braucht man nur einen handelsüblichen Schwamm, ein Putzmittel für Metalloberflächen und einige Blätter Küchenkrepp oder einen trockenen Lappen. So ist der Stolperstein anschließend wieder gut auf dem Gehweg erkennbar.

Eine Liste mit allen Stolpersteinen finden Sie hier.

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