Reden tut der Seele gut: Unter den Telefonnummern 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222 finden Anrufer*innen immer ein offenes Ohr: Von Einsamkeit wegen Kontaktverbot, Besorgnis über Hamsterkäufe oder Angst vor Ansteckung - die Corona-Krise beschäftigt auch die Anrufer bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr.

Getragen wird der Telefondienst von Ehrenamtlichen. Auch wenn bei Salome Möhrer-Nolte aktuell viele spontane Hilfsangebote eingehen, ginge ein ehrenamtliches Engagement nicht „von hier auf gleich“, betont die Leiterin der Telefonseelsorge Nordhessen. Denn der Dienst am Telefon hat einen Vorlauf: Nur ausgebildete Ehrenamtliche sind dafür zugelassen. Und das aus gutem Grund.

Damit Themen, die am Telefon häufig vorkommen – wie psychische Erkrankungen, Trauer, Einsamkeit, Suizidgedanken und Beziehungskrisen – von den Freiwilligen aufgefangen werden können, vermittelt die Ausbildung entsprechende Fähigkeiten und Kenntnisse, um am Telefon hilfreiche Gespräche führen zu können.

Bei Fragen zur Ausbildung und einer längerfristigen Mitarbeit können sich Interessierte gern telefonisch an Möhrer-Nolte wenden: 0561 282399. Im Sommer 2020 beginnt wieder eine neue Ausbildungsgruppe, die auf den Dienst am Telefon und in der Chatseelsorge vorbereitet.

Homepage der Telefonseelsorge Deutschland

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